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Erfahrungsbericht: Würden wir wieder mit Suckfüll bauen?

Wir wurden sowohl privat im Freundeskreis, als auch über dieses Blog häufig gefragt, ob wir wieder mit Suckfüll bauen würden. Für alle die keine langen Texte lesen wollen hier die Kurzform: „JA!“

Bei der Recherche für die Bauanbieterauswahl sind wir über viele Horrorgeschichte im Zusammenhang mit dem Thema Hausbau gestoßen. Neben Baumängeln wurden auch massiv gestiegene Baukosten als Probleme ausgewiesen. Dies macht natürlich hellhörig und aufmerksam. Daher starten wir im Erfahrungsbericht direkt mit den „Baumängeln“.

Holzhaus – Holzterrasse

Um den Sommer draußen verbringen zu können, wollten wir schnellstmöglich eine Terrasse realisieren. Nachdem wir uns einen Marktüberblick verschafft haben, boten sich folgende Optionen an:

  • Gepflasterte Terrasse
  • Keramik-Platten
  • WPC (Wood-Plastic-Composite)
  • Echtholz-Terrasse

Unsere Anforderungen:

  • Barfusstauglich
  • Langlebig (mindestens 25 Jahre)
  • Pflegeleicht
  • Passendes Design zum Haus

Hausaufbau Tag 2-4 (Zeitraffer)

Der Hausaufbau hat reibungslos geklappt. Bis Freitag hatten wir perfektes Wetter bei Sonnenschein und keinen Tropfen Regen. Die Monteure von Suckfüll sind ein eingespieltes Team und haben pünktlich am Freitagnachmittag das Dach fertiggestellt. An dieser Stelle senden wir ein großes Lob an das Aufbauteam!

Der einzige Haken war (mal wieder) unsere Bodenplatte. Da die Platte sehr große Höhenunterschiede aufwies, musste der Bodenplattenbauer noch am Samstag anreisen um die Wände mit Unterstopfmörtel auszufüllen. Die zwei Mitarbeiter waren annähernd einen Arbeitstag beschäftigt die Lücken von Innen und Außen auszufüllen. Laut unserem Bausachverständigen entstehen bei fachgerechter Nachbesserung keine Nachteile für uns.

 

Checkliste: Vorbereitung des Hausaufstelltermines

Hier folgt unsere Checkliste zur Vorbereitung des Hausaufstelltermines.

  • Urlaub nehmen
  • Information der Nachbarn, dass der Ossenmoorring für 2 Tage nur einseitig befahrbar ist, da Kran und LKW die Straße blockieren. Zudem werde ich die Bitte versenden die Autos in Sicherheit zu bringen.
  • Baustrom bereitstellen (Bei uns über eine Kabeltrommel aus der Mietwohnung heraus). Bauwasser wird nicht (bzw. erst zum Estrich gießen) benötigt. Hier werden wir schon den Hauswasseranschluss nutzen können.
  • Organisation von Kaffee und kleinen Snacks um die Suckfüll-Monteure bei Laune zu halten
  • Kamera für die Zeitrafferaufnahmen vorbereiten und Genehmigung für die Aufnahmen bei Suckfüll einholen

Es geht los! Erdarbeiten als Vorbereitung für die Bodenplatte

Endlich gibt es sichtbare Ergebnisse vom Bauprojekt! Am Mittwoch wurde die Grobeinmessung vorgenommen und am Donnerstag starteten bereits die Erdbauarbeiten. Der Mutterboden ist abgetragen worden, durch Sand ersetzt und danach verdichtet worden.

Baustrasse

Wir haben uns dafür entschieden direkt die Einfahrt mit einer Kiesschicht vorzubereiten. Die sogenannte „Baustraße“ bietet sowohl dem Kran zum Aufstellen des Hauses einen sicheren Untergrund. Nach dem Aufstellen des Hauses dient die Baustraße aus Mineralstoffen als Untergrund für die gepflasterte Einfahrt. Die Einfahrt (lila Kästen) wird vor dem Haus 5 Meter breit werden. Neben dem Haus hat die Einfahrt 4 Meter breite und zieht sich bis zum Ende des Carports. Somit haben wir genügend Platz um zwei bis drei Fahrzeuge abzustellen.

Zeitrafferaufnahmen

Im Vorfeld der Bauarbeiten stand ziemlich schnell fest, dass wir Zeitrafferaufnahmen von der Erstellung der Bodenplatte und dem Aufstellen des Hauses erstellen wollen. Unsere aktuelle Wohnlage eignet sich dafür perfekt, da wir schräg gegenüber vom Baugrundstück im Obergeschoss wohnen. Vom Schlafzimmerfenster aus hat man einen direkten Blick auf die Baustelle.

Wie erfolgt die Umsetzung?
Wir haben folgende drei Optionen identifiziert:

  1. Erwerb einer speziellen Kamera, die direkt einen Zeitrafferfilm aufnehmen kann
  2. Nutzung einer Videokamera, die den gesamten Zeitraum filmt oder fotografiert. Die Daten können auf dem lokalen Netzwerkspeicher abgelegt werden Im Nachgang kann dann die Geschwindigkeit des Videos erhöht werden oder die Kamera direkt als IP-Kamera mit einem Zeitraffer-Webservice verbunden werden.

Bauanzeige

Bauanzeige genehmigt
Copyright Tim Reckmann pixelio.de

Der Bauantrag für unser Bauvorhaben wurde bereits Anfang Dezember gestellt. Die erste Planung des Hauses war leider mit über neun Metern Höhe zu hoch und gemäß des Bebauungsplans nicht genehmigungsfähig. Dies haben wir zum Glück bemerkt bevor der Antrag gestellt wurde. Die Dachneigung wurde angepasst und dann wurde der Antrag eingereicht. Leider ist der erste Antrag auf dem Postweg verschwunden. Der Zweite Versuch wurde kurz vor Weihnachten vorgenommen. Hierbei bin ich persönlich im Bauamt vorstellig geworden. Die erste Überprüfung des Bauantrages hat leider noch Nachbesserungsbedarf erkennen lassen:

  • Fehlende Unterschriften vom Architekten
  • Lageplan vom Katasteramt fehlte

Kein Durchkommen – Stromkasten in der Einfahrt

In der Kaufphase des Grundstückes haben wir immer wieder bemängelt, dass ein Stromkasten mittig vor der geplanten Einfahrt steht. In einem Vorort-Termin am 29.12 zusammen mit dem Erschließer und der Baufirma von der wir das Grundstück erworben haben, hatten wir schnell ein gemeinsames Verständnis für das Problem. Der Stromkasten sollte ohne Kosten für die Bauherren so versetzt werden, dass eine mindestens 3 Meter breite Einfahrt entsteht. Unser Wunsch ist eine 4,5 Meter breite Einfahrt damit wir 2 Autos nebeneinander Abstellen können.

Fußboden für Wohnräume

Die Entscheidung für einen Fußboden ist am Wochenende gefallen. Wir haben uns für einen Designboden mit Holzstruktur Typ „Eiche Royal weiß gekälkt“ von Parador entschieden. Insbesondere im Zusammenspiel mit unseren Küchenfronten und den geölten Eichenmöbel (zweites Foto im Hintergrund), ist der Boden sehr stimmig. Wir werden den Fußboden in allen Räumen außer den Bädern und dem HWR verlegen lassen.

Unsere Küche und der Weg dahin

Achtung – das KDO hat eine Insolvenzanmeldung angekündigt. Mehr dazu findet ihr in diesem Blog-Eintrag.

Wir beide Kochen und Backen sehr gerne. Die Auswahl einer Küche mit viel Platz und einer guten Ausstattung liegt uns daher am Herzen.

Unsere Küche haben wir bereits im letzten Jahr ausgesucht. Der Küchenmarkt ist von einem starken Preiskampf dominiert und Rabatte von 60% sind keine Seltenheit – das suggeriert zumindest die Werbung 😉 Wir haben die Herausforderung angenommen und haben folgende Typen von Anbietern am Markt identifiziert:

  • Reine Online-Anbieter
  • Kleinere Küchenstudios
  • Küchenstudiokette mit riesen Ausstellungen
  • Discount-Anbieter von Markenküchen mit wenig Beratung