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Funkstille auf dem Blog? Eigenleistung auf der Baustelle!

Am Donnerstag konnten wir bereits die Vorarbeiten für die Elektroinstallation durchführen, während die Suckfüllmonteure noch das Dach fertiggestellt haben. Wir haben die Elektroinstallation zusammen mit einem lokalen Elektriker innerhalb von zweieinhalb Wochen umgesetzt. Die Smart Home Planung und Umsetzung ist dabei vollständig in Eigenleistung erfolgt. Es ist immer noch beeindruckend wie viele Meter Kabel in unserem Haus  im HWR zusammentreffen.

Kurz vor Ostern konnten wir die gesamte Anlage zum ersten Mal in Betrieb nehmen. Nach dem Anschluss der 24 Volt und Bus-Kabel haben alle Aktoren sofort funktioniert. Für mich war dies bislang die größte Überraschung beim Hausbau. Unser Haus ist jetzt bereits vollständig per iPad steuerbar. Der Einbau der Taster, Lampen, Rauchmelder und Reedkontakte ist jetzt noch eine reine Fleißarbeit.

Elektrikkomponenten bestellen und Homematic für den Einbau vorbereiten

Die Bodenplatte ist fertiggestellt und die Hausanschlüsse sollen in der nächsten Woche gelegt werden. Es ist an der Zeit die Elektroinstallation und das Smart Home vorzubereiten. Neben Schalter und Steckdosenbestellungen habe ich einige Kilometer Kabel bestellt und einen Elektriker für die Basisinstallation und die Abnahme der Gesamtinstallation beauftragt.
Im Rahmen unserer Elektroplanung haben wir alle Taster, Steckdosen und smarten Komponenten im Grundriss eingezeichnet. In Summe handelt es sich um mehr als 50 Aktoren und Komponenten von Homematic. Dazu kommen noch zahlreiche Brandmelder, Bewegungsmelder und Leerrohre. Wir werden etwa 2,9 km Kabel verbauen. Neben den 3 und 5-Adrigen Stromkabeln werden wir Cat5 für die Taster, Bewegungsmelder, Brandmelder und Reed-Kontakte einsetzen. Cat7 wird für die Netzwerkverkabelung verwendet. Das TV-Kabel wird sternförmig vom HWR aus verlegt. Somit kann sowohl ein SAT- als auch Kabel-Signal eingespeist werden. Die Leerrohre werden für die Fußbodensteckdosen (HiFi-Verkabelung), die Lautsprecherkabel und als Verbindung zw. HWR und Dachboden eingesetzt.

Fußbodensteckdosen

Im Wohn- und Essbereich haben wir uns entscheiden drei Fußbodensteckdosen zu verbauen. Eine wird dem freistehenden Fernseher als Quelle von Strom, Netzwerk, TV- und HDMI-Anschluss dienen. Die anderen sind nur mit jeweils zwei Schuko-Steckern ausgestattet und werden unter dem Esstisch und an der Couch montiert. Somit hoffen wir am Sofa weniger Kabelsalat durch Ladegeräte zu haben.

Rauchmelder – Pflicht oder Kür?

Copyright: Rainer Sturm  / pixelio.de
Copyright: Rainer Sturm / pixelio.de

Die Ausstattung von Neubauten mit Brandmeldern ist in Schleswig-Holstein seit 2005 Pflicht und zudem auch gemäß unseres Darlehensvertrags gefordert. Folgende Optionen bietet der Markt:

  1. Einfache autarke Brandmelder (5-15 Euro pro Stück)
  2. Vernetzte Brandmelder (Funk oder Kabel). Sobald ein Rauchmelder auslöst, wird der Alarm auf alle weiteren Rauchmelder im Netz übertragen (20-40 Euro pro Stück)
  3. Smarte Rauchmelder: Die Raumelder können über Funk oder Kabel ihren Alarm-Status an die Smart Home Zentrale übermitteln und lösen zudem einen lokalen Alarm aus (40-100 Euro pro Stück). Das Smart Home kann im Rahmen des Alarms entsprechend reagieren und das Licht in allen Räumen anschalten sowie die Jalousien in allen Räumen hochfahren, um die Fluchtwege frei zu machen.

„Die“ Bemusterung

Im Rahmen des Bauprojektes mit Suckfüll Energiesparhaus aus Nieheim stand im November und Dezember die Bemusterung für unser Haus an. Im Großen und Ganzen sind folgende Themenkomplexe zu entscheiden:
1. Finalisierung der Grundrisse inkl. Fenster und Jalousien-Motoren
2. Bemusterung sämtlicher Hausdetails, wie Farben von Putz, Dachüberhängen, Sicherheitsstandard des Hauses, Position von Heizung und Elektroanlagen im Haus etc.
3. Festlegen an welcher Seite der Anschlag der einzelnen Fenster und Türen ist
4. Auswahl der Innentüren, Schließer
5. Auswahl der Fliesen und Bodenbeläge
6. Elektroplanung
7. Smart Home Planung
8. Badezimmer-Bemusterung