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Erfahrungsbericht: Würden wir wieder mit Suckfüll bauen?

Wir wurden sowohl privat im Freundeskreis, als auch über dieses Blog häufig gefragt, ob wir wieder mit Suckfüll bauen würden. Für alle die keine langen Texte lesen wollen hier die Kurzform: „JA!“

Bei der Recherche für die Bauanbieterauswahl sind wir über viele Horrorgeschichte im Zusammenhang mit dem Thema Hausbau gestoßen. Neben Baumängeln wurden auch massiv gestiegene Baukosten als Probleme ausgewiesen. Dies macht natürlich hellhörig und aufmerksam. Daher starten wir im Erfahrungsbericht direkt mit den „Baumängeln“.

Innen geht die Arbeit weiter…

Wir haben die Hausabnahme erfolgreich hinter uns gebracht. Die offenen Punkte wurden von Suckfüll aufgenommen und werden in den nächsten Wochen erledigt. Aktuell gehen wir davon aus, dass alle entdeckten Mängel zu unserer Zufriedenheit beseitigt werden.
Nach dem Einzug haben wir jetzt langsam die Zeit gefunden uns um etwas Innenraumgestaltung und Wohnlichkeit zu kümmern.

Holzhaus – Holzterrasse

Um den Sommer draußen verbringen zu können, wollten wir schnellstmöglich eine Terrasse realisieren. Nachdem wir uns einen Marktüberblick verschafft haben, boten sich folgende Optionen an:

  • Gepflasterte Terrasse
  • Keramik-Platten
  • WPC (Wood-Plastic-Composite)
  • Echtholz-Terrasse

Unsere Anforderungen:

  • Barfusstauglich
  • Langlebig (mindestens 25 Jahre)
  • Pflegeleicht
  • Passendes Design zum Haus

Internet und TV

Ursprünglich haben wir einen WilhelmTel-Anschluss mit Internet und TV für unser Haus vorgesehen. WilhelmTel ist ein lokaler Versorger der über die Stadtwerke Internet (in unserem Baugebiet über Glasfaser) anbietet. Die Glasfaser liegt bereits im Haus und den Antrag für den Hausanschluss haben wir bereits über 2 Monate vor dem Einzug gestellt. Leider ist die Kommunikation mit Wilhelmtel extrem schlecht. Seit 6 Wochen kann man uns an der ServiceHotline nicht sagen wann ein Subunternehmer den Hausanschluss setzen wird. Der Auftrag liegt seit über einem Monat beim Subunternehmer, der nicht auf Rückfragen reagiert. Wir sollten doch einfach auf einen Anruf vom Subunternehmer zwecks Terminvereinbarung warten. Unseren bestehenden Anschluss aus der Mietwohnung wollten wir ursprünglich einfach umziehen. Jetzt müssen wir voraussichtlich Zahlen obwohl wir im neuen Haus keinen Anschluss nutzen können. Bei Wilhelmtel sind TV und Internet immer kombiniert. Der TV-Anschluss kostet 11 Euro pro Monat und muss abgenommen werden. Ohne Hausanschluss gibt es jedoch auch kein Fernsehbild. Zum Glück habe ich eine Satellitenschüssel montiert, die wir schleunigst in Betrieb genommen haben.
Da aktuell die Telekom zusätzlich unser Baugebiet erschließt, überlegen wir derzeit direkt zur Konkurrenz zu wechseln. Hier gibt es keine Bindung an einen TV-Anschluss und deutlich preiswertete Angebote. Ein Anschluss ist problemlos möglich, da wir bereits ein Leerrohr unter der Einfahrt liegen haben.

KW20 – Estrich

Am Samstag wurde unser Estrich eingebracht. Es handelt sich um einen Trockenestrich der schwimmend verlegt wird.  Jeder Raum wird demnach mit einer Dehnungsfuge abgetrennt. Im Obergeschoss haben wir einen 27 qm großen Raum, der später über eine Leichtbauwand teilbar sein soll. Wir haben daher zwei getrennte Heizkreise verlegen lassen und eine Dehnungsfuge im Estrich zwischen den beiden Räumen legen lassen.
Da wir am Tag des Estrichslegens nicht vor Ort waren, bedanken wir uns bei unserer Nachbarin Sabrina für die Fotos 🙂

KW 19 – Gerüstabbau und Lichttest der Dachkranzbeleuchtung

Nachdem der Putz vor einer Woche fertiggestellt wurde, konnte am Montag das Gerüst abgebaut werden. Jetzt konnten wir zum ersten Mal das Haus in voller Pracht sehen. Der Abbau an sich lief reibungslos. Wir waren lediglich darüber verwundert, dass die Gerüstbauer unsere neue Schippe mitgenommen haben und einen Großteil der Ersatzdachziegel, beim Rangieren auf dem Grundstück beschädigt haben ohne sich zu melden. Das geht besser! Suckfüll hat reagiert und den kleinen Schaden direkt übernommen. Vielen Dank dafür 🙂

KW – 18 Fußbodenspots

Unser kleines Highlight im Wohnzimmer hinter dem Sofa. Die Fußbodenspots sollen als indirekte Beleuchtung dienen und unsere Fernsehabende noch gemütlicher machen als sie eh schon sind. Bis es soweit ist, müssen die Fußbodenspots erstmal eingebaut werden. Die Fertigstellung wird unser morgiges Tagesziel werden. Natürlich haben wir wohlweislich bereits heute damit begonnen, damit uns das Desaster vom Wäschewurf erspart bleibt. Damit unsere Fußbodenspots auch in 10 Jahren nochmal getauscht werden können, musste eine Lösung her, die das ermöglichen kann. Julian kam dabei auf eine sehr einfallsreiche Idee. Wir haben Wasserrohre aus dem Baumarkt zweckentfremdet und für den jeweiligen Fußbodenspot ein T-Stück verwendet, siehe Bildergalerie. Heute haben wir bereits die Rohre aneinandergesteckt und die Spots darin verkabelt. Des Weiteren haben wir bereits ein wenig Styropor entfernt und das Rohr-Spot-Ensemble dort eingelassen. Morgen müssen wir lediglich noch die Zwischenräume mit Styropor auffüllen und die Folie wieder ankleben.

KW18 – Fußbodenheizung

Die Fußbodenheizung hat am 27.04. Einzug bei uns gefunden. Die Heizungsinstallateure kamen montags morgens gegen 8 Uhr sehr motiviert in Norderstedt an, leider ließ das Material noch auf sich warten. Somit konnten sie erst gegen 9:30 Uhr beginnen. Das Dreiergespann war sehr flink. Man merkte, dass sie es nicht zum ersten Mal gemacht haben. Die Jungs waren so fix, sodass bereits am Abend alles fix und fertig war.

KW – 18 Wäschewurf

Der Wäschewurf war ein kleiner Zeitfresser. Wir dachten, in ungefähr einer Stunde sind wir mit allem fertig. Wir haben uns selten so getäuscht. Das Aussägen des Lochs war absolute Kleinstarbeit. Im Boden fanden wir überraschenderweise sehr viele Kanthölzer, die vorerst abgeschraubt und abgesägt werden mussten. Nachdem der Wäschewurf milimetergenau angepasst wurde, musste die fehlende Höhe vom Holzboden bis zur Fußbodenheizung mit Styropor aufgefüllt werden. Das Zuschneiden des Styropors war ein kleines Highlight für mich. Ich habe mich in die Schule zurück versetzt gefühlt, genauer gesagt in den Kunstunterricht. Danach sah ich aus wie nach einem Schneesturm.