Archiv der Kategorie: Smart Home und Elektro

Terrassenüberdachung – Anbieter Auswahl

Die Entscheidung, welche Art von Sonnen- und Regenschutz wir installieren möchten viel uns relativ leicht. Die Auswahl bestand zwischen einer Markise, die auf Grund der stürmischen Wetterlage im Norden nicht zur Debatte stand, einem Sonnensegel, welches auf Grund der besonderen Gegebenheiten unseres Erkers nicht attraktiv war, blieb am Ende das Terrassendach mit einer Unterbahn-Markise übrig. Uns ist bewusst, dass ein Terrassendach im Vergleich zu den anderen Optionen die teuerste, jedoch aus unserer Sicht auch die Sinnvollste und langfristigste Lösung ist. Nachfolgend möchten wir euch einen kleinen Einblick in unsere Terrassendach-Anbieterauswahl geben.

Folgende Eigenschaften sollte das Terrassendach aufweisen:

Internet und TV

Ursprünglich haben wir einen WilhelmTel-Anschluss mit Internet und TV für unser Haus vorgesehen. WilhelmTel ist ein lokaler Versorger der über die Stadtwerke Internet (in unserem Baugebiet über Glasfaser) anbietet. Die Glasfaser liegt bereits im Haus und den Antrag für den Hausanschluss haben wir bereits über 2 Monate vor dem Einzug gestellt. Leider ist die Kommunikation mit Wilhelmtel extrem schlecht. Seit 6 Wochen kann man uns an der ServiceHotline nicht sagen wann ein Subunternehmer den Hausanschluss setzen wird. Der Auftrag liegt seit über einem Monat beim Subunternehmer, der nicht auf Rückfragen reagiert. Wir sollten doch einfach auf einen Anruf vom Subunternehmer zwecks Terminvereinbarung warten. Unseren bestehenden Anschluss aus der Mietwohnung wollten wir ursprünglich einfach umziehen. Jetzt müssen wir voraussichtlich Zahlen obwohl wir im neuen Haus keinen Anschluss nutzen können. Bei Wilhelmtel sind TV und Internet immer kombiniert. Der TV-Anschluss kostet 11 Euro pro Monat und muss abgenommen werden. Ohne Hausanschluss gibt es jedoch auch kein Fernsehbild. Zum Glück habe ich eine Satellitenschüssel montiert, die wir schleunigst in Betrieb genommen haben.
Da aktuell die Telekom zusätzlich unser Baugebiet erschließt, überlegen wir derzeit direkt zur Konkurrenz zu wechseln. Hier gibt es keine Bindung an einen TV-Anschluss und deutlich preiswertete Angebote. Ein Anschluss ist problemlos möglich, da wir bereits ein Leerrohr unter der Einfahrt liegen haben.

KW 19 – Gerüstabbau und Lichttest der Dachkranzbeleuchtung

Nachdem der Putz vor einer Woche fertiggestellt wurde, konnte am Montag das Gerüst abgebaut werden. Jetzt konnten wir zum ersten Mal das Haus in voller Pracht sehen. Der Abbau an sich lief reibungslos. Wir waren lediglich darüber verwundert, dass die Gerüstbauer unsere neue Schippe mitgenommen haben und einen Großteil der Ersatzdachziegel, beim Rangieren auf dem Grundstück beschädigt haben ohne sich zu melden. Das geht besser! Suckfüll hat reagiert und den kleinen Schaden direkt übernommen. Vielen Dank dafür 🙂

KW – 18 Fußbodenspots

Unser kleines Highlight im Wohnzimmer hinter dem Sofa. Die Fußbodenspots sollen als indirekte Beleuchtung dienen und unsere Fernsehabende noch gemütlicher machen als sie eh schon sind. Bis es soweit ist, müssen die Fußbodenspots erstmal eingebaut werden. Die Fertigstellung wird unser morgiges Tagesziel werden. Natürlich haben wir wohlweislich bereits heute damit begonnen, damit uns das Desaster vom Wäschewurf erspart bleibt. Damit unsere Fußbodenspots auch in 10 Jahren nochmal getauscht werden können, musste eine Lösung her, die das ermöglichen kann. Julian kam dabei auf eine sehr einfallsreiche Idee. Wir haben Wasserrohre aus dem Baumarkt zweckentfremdet und für den jeweiligen Fußbodenspot ein T-Stück verwendet, siehe Bildergalerie. Heute haben wir bereits die Rohre aneinandergesteckt und die Spots darin verkabelt. Des Weiteren haben wir bereits ein wenig Styropor entfernt und das Rohr-Spot-Ensemble dort eingelassen. Morgen müssen wir lediglich noch die Zwischenräume mit Styropor auffüllen und die Folie wieder ankleben.

KW17 -Eigenleistung als Vorbereitung für die Fußbodenheizung

Die Fußbodenheizung wird in der KW18 verlegt. Daher müssen wir vorher die letzten Kabel und Leerrohre verlegen. Im Wohnzimmer werden insgesamt drei Fußbodensteckdosen verlegt. Je eine Doppelsteckdose mit Dauerstrom unter dem Esstisch und am Sofa, sowie eine schaltbare Steckdose mit TV, Netzwerkkabeln und dem Ausgang für HDMI und Audikabel unter dem Fernseher.
Zudem wird das Wohnzimmer mit Leerrohren und Kabeln für ein 5.1 Surround-System ausgestattet. Der Subwoofer wird dabei hinter dem Sofa platziert und ist auch mit einer schaltbaren Steckdose ausgestattet.
Alle Leerrohre laufen in unserer Vorratskammer zusammen. Von hier aus können der Verstärker und das Multimedia-Equipment versorgt werden. Zudem werden an dieser zentralen Stelle die Fritzbox (inkl. DECT-Telefonmodul) und die Homematic CCU2 (Homematic-Zentrale mit Funkmodul) positioniert. Wir hoffen somit einen guten Empfang im ganzen Haus zu haben. Durch die Sternförmige Netzwerkverkabelung könnten jedoch WLAN- oder DECT-Repeater in jedem Raum oder auf dem Dachboden montiert werden.

KW16 – Trockenbau, Beleuchtung und Erkerfarbe

Der Trockenbau von Suckfüll hat innerhalb von zwei Wochen ganze Arbeit geleistet. Die Decken im EG und OG sind komplett abgehangen und verkleidet worden. Zudem wurden die defekten Gipskartonplatten ausgetauscht und einige Rohre verkleidet. Außen wurde der Dachüberstand vom Trockenbauer verkleidet. Wir haben bereits die Verkabelung der Außenbeleuchtung vorbereitet und haben am Wochenende die Löcher für die Außenspots gebohrt. Solange das Gerüst noch steht, ist die Montage der Außenbeleuchtung ein Kinderspiel.

Funkstille auf dem Blog? Eigenleistung auf der Baustelle!

Am Donnerstag konnten wir bereits die Vorarbeiten für die Elektroinstallation durchführen, während die Suckfüllmonteure noch das Dach fertiggestellt haben. Wir haben die Elektroinstallation zusammen mit einem lokalen Elektriker innerhalb von zweieinhalb Wochen umgesetzt. Die Smart Home Planung und Umsetzung ist dabei vollständig in Eigenleistung erfolgt. Es ist immer noch beeindruckend wie viele Meter Kabel in unserem Haus  im HWR zusammentreffen.

Kurz vor Ostern konnten wir die gesamte Anlage zum ersten Mal in Betrieb nehmen. Nach dem Anschluss der 24 Volt und Bus-Kabel haben alle Aktoren sofort funktioniert. Für mich war dies bislang die größte Überraschung beim Hausbau. Unser Haus ist jetzt bereits vollständig per iPad steuerbar. Der Einbau der Taster, Lampen, Rauchmelder und Reedkontakte ist jetzt noch eine reine Fleißarbeit.

Elektrikkomponenten bestellen und Homematic für den Einbau vorbereiten

Die Bodenplatte ist fertiggestellt und die Hausanschlüsse sollen in der nächsten Woche gelegt werden. Es ist an der Zeit die Elektroinstallation und das Smart Home vorzubereiten. Neben Schalter und Steckdosenbestellungen habe ich einige Kilometer Kabel bestellt und einen Elektriker für die Basisinstallation und die Abnahme der Gesamtinstallation beauftragt.
Im Rahmen unserer Elektroplanung haben wir alle Taster, Steckdosen und smarten Komponenten im Grundriss eingezeichnet. In Summe handelt es sich um mehr als 50 Aktoren und Komponenten von Homematic. Dazu kommen noch zahlreiche Brandmelder, Bewegungsmelder und Leerrohre. Wir werden etwa 2,9 km Kabel verbauen. Neben den 3 und 5-Adrigen Stromkabeln werden wir Cat5 für die Taster, Bewegungsmelder, Brandmelder und Reed-Kontakte einsetzen. Cat7 wird für die Netzwerkverkabelung verwendet. Das TV-Kabel wird sternförmig vom HWR aus verlegt. Somit kann sowohl ein SAT- als auch Kabel-Signal eingespeist werden. Die Leerrohre werden für die Fußbodensteckdosen (HiFi-Verkabelung), die Lautsprecherkabel und als Verbindung zw. HWR und Dachboden eingesetzt.

Fußbodensteckdosen

Im Wohn- und Essbereich haben wir uns entscheiden drei Fußbodensteckdosen zu verbauen. Eine wird dem freistehenden Fernseher als Quelle von Strom, Netzwerk, TV- und HDMI-Anschluss dienen. Die anderen sind nur mit jeweils zwei Schuko-Steckern ausgestattet und werden unter dem Esstisch und an der Couch montiert. Somit hoffen wir am Sofa weniger Kabelsalat durch Ladegeräte zu haben.

Rauchmelder – Pflicht oder Kür?

Copyright: Rainer Sturm  / pixelio.de
Copyright: Rainer Sturm / pixelio.de

Die Ausstattung von Neubauten mit Brandmeldern ist in Schleswig-Holstein seit 2005 Pflicht und zudem auch gemäß unseres Darlehensvertrags gefordert. Folgende Optionen bietet der Markt:

  1. Einfache autarke Brandmelder (5-15 Euro pro Stück)
  2. Vernetzte Brandmelder (Funk oder Kabel). Sobald ein Rauchmelder auslöst, wird der Alarm auf alle weiteren Rauchmelder im Netz übertragen (20-40 Euro pro Stück)
  3. Smarte Rauchmelder: Die Raumelder können über Funk oder Kabel ihren Alarm-Status an die Smart Home Zentrale übermitteln und lösen zudem einen lokalen Alarm aus (40-100 Euro pro Stück). Das Smart Home kann im Rahmen des Alarms entsprechend reagieren und das Licht in allen Räumen anschalten sowie die Jalousien in allen Räumen hochfahren, um die Fluchtwege frei zu machen.