Der Sommer Kommt – Beschattung der Terrasse

Nach drei Jahren Nutzung unserer Terrasse haben wir noch immer keine geeignete Beschattungsmöglichkeit installiert. Der temporär erworbene Sonnenschirm hat sich als zu windanfällig erwiesen. Daher ist dieser im Sommer bereits das zweite Jahr in Folge im Gartenhaus geblieben.

Unsere Lösungsvarianten

  1. Sonnensegel
  2. Markise
  3. Terrassenüberdachung

Anforderungen

  • Beschattung im Sommer
  • Regenschutz zum ganzjährigen Grillen, Wäschetrocknen und häufigeren draußen Sitzen
  • Nutzung auch bei Wind möglich
  • Pflegeleicht
  • Installation über der gesamten Westseite der Terrasse (am Erker und der zurückversetzten Wand)

Sonnensegel

Sonnensegel lösen das Beschattungsproblem auf der Terrasse in jedem Fall. Zu unterscheiden ist zwischen den wasser- und winddurchlässigen Geweben, sowie den wasserdichten Geweben, die dadurch natürlich auch windanfälliger sind. Der Regenschutz ist teilweise gegeben, da die Sonnensegel nicht direkt nahtlos an das Haus angebaut werden können. Bei der Situation mit einem Erker müssten zudem mehrere überlappende Sonnensegel gespannt werden. Bei wasserdichten Sonnensegeln ist durch den gewählten Winkel und die Spannung der Drahtseile darauf zu achten, dass keine „Wassersackbildung“ durch Regenwasser entstehen kann. Der Ablauf des Wassers erfolgt ohne Regenrinne an der Tropfkante.

Für die Nutzung bei Wind ist eine stabile Verankerung am Haus sowie im Boden essenziell. Für die Verankerung im Boden eigenen sich Edelstahlmasten gut, die optional auch mit einer Höhenverstellung angeboten werden.

Markise

In Norddeutschland ist es auch im Sommer häufig windig. Die Nutzung von Markisen bei (starkem Wind) ist nicht vorgesehen und mechanisch stark belastend. Als Regenschutz sind Markisen auch nur eingeschränkt nutzbar, da diese nicht dauerhaft nass eingerollt werden sollten. Aus den vorab genannten Gründe kommen Markisen für unsere Anforderungen nicht in Frage und werden nicht weiter betrachtet.

Terrassenüberdachung

Terrassenüberdachungen können zur Beschattung mit Unterdachmarkisen ausgestattet werden, oder mit matten Scheiben bzw. einem Dach ausgestattet werden. Wir unseren Anwendungsfall werden wir eine Überdachung mit matten bzw. satinierten Scheiben wählen. Somit erwarten wir einen Sonnen- und UV-Schutz und erwarten dennoch viel Helligkeit unter dem Terrassendach, sowie wenig Helligkeitsverlust im Wohnzimmer. Sollte die Beschattung durch die matten Scheiben nicht ausreichen, so können wir ohne weiteres eine Unterdachmarkise nachrüsten. Die elektrischen Anschlüsse werden wir direkt beim Aufbau versteckt installieren.

Neben Holz bzw. Leimbinderkonstruktionen werden am Markt auch Aluminiumkonstruktionen angeboten. Der Grundpreis ist geringfügig höher. Aus unserer Sicht überwiegt jedoch der Vorteil der geringen Pflege- und Wartungsaufwände. Die lackierte Holzkonstruktion muss regelmäßig gestrichen werden. Daher haben wir uns für pulverbeschichtetes Aluminium entschieden. Durch die feste Konstruktion entstehen keine Probleme bei Wind. Zudem ist ein guter Regenschutz gegeben. Bei höherwertigen Überdachungen wird die Regenrinne in der Regel versteckt verbaut. Der Ablauf des Regenwassers erfolgt durch einen oder mehrere Pfosten. 

Es gibt die Auswahl zwischen einem Selbstaufbau von individuell für das Haus angepassten Bausätze oder einem Komplettangebot inkl. Aufbau durch einen lokalen Anbieter.

Für uns kommt ein Bausatz zum Selbstaufbau in die engere Auswahl, da wir gerne handwerkliche Projekte umsetzen und zudem die Aufbaukosten von 1500-3000 Euro einsparen wollen.

Aktuell sind wir auf der Suche nach Anbietern und vergleichen die Angebote. Im Frühjahr 2019 starten wir dann mit dem Projekt.

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