Wie alles begann

Copyright: lichtkunst.73  / pixelio.de
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Als wir Anfang 2014 nach Norderstedt gezogen sind, sind wir eher zufällig in der einzigen Mietwohnung im Solardorf Ossenmoorring gelandet. Seit wir im Großraum Hamburg wohnen, haben wir den Immobilien- und Grundstücksmarkt beobachtet.

Anforderungen an das Grundstück:
• Gute Anbindung an U- oder S-Bahn
• Ruhige Lage abseits von Einflugschneisen und Schnellstraßen
• Infrastruktur wie Bäcker, Supermärkte, Ärzte und Apotheken sollten in der näheren Umgebung vorhanden sein
• Ein Grundstück von 500-600 qm sollte von unserem Budget finanzierbar sein
• Das Grundstück sollte nördlich von Hamburg sein
• Ideal wäre ein Neubaugebiet, dass weniger als 50 Bauplätze hat.
• Bauen ohne Bauträgerbindung

Nach den Besichtigungen von einigen Baulücken in Bestandsgebieten und Bauplätzen in zweiter oder dritter Reihe haben wir uns für das Bauen in einem Neubaugebiet entscheiden. Somit hat sich die Auswahl an Grundstücken weiter reduziert und die Grundstückssuche gestaltete sich nicht sehr einfach. Einige kleinere Neubaugebiete in dörflichem Charakter fielen auf Grund der schlechten Anbindung an Hamburg durch das Raster.

Zunächst hatten wir also folgende Neubaugebiete auf dem Radar
• Ahrensburg – Erlenhof-Süd
• Pinneberg – Parkstadt Eggerstedt
• Halstenbek – Fünf Linden

Ahrensburg – Erlenhof Süd: Das Neubaugebiet ist relativ groß und war schon nahezu ausverkauft. Hier hätten wir nur noch Doppelhaushälften mit Baubindung erwerben können

Pinneberg – Parkstadt Eggerstedt: Der Erschließungs- und Verkaufsstart hat sich auf Grund von politischen Diskussionen immer wieder verschoben. Ursprünglich sollte der Vertrieb im September 2014 starten. Dieser ist mehrmals auf jetzt „Frühjahr“ 2015 verschoben worden. Ein Baustart für die Bauherren wäre somit vor Ende 2015 unrealistisch.

Halstenbek – Fünf Linden: Hier herrscht gem Bebauungsplan eine Vorgabe ein KFW40-Haus zu bauen. Wir haben uns verschiedene Angebote durchrechnen lassen und sind auch bedingt durch den Primärenergiefaktor nicht auf einen grünen Zweig gekommen. Mittlerweile sind wir froh abstand genommen zu haben, da die Stadt ein zugesichertes Fernwärmekraftwerk nicht baut. Somit verschlechtert sich der Primärenergiefaktor weiter und KFW40 wird noch schwerer erreichbar.

Beim Plaudern mit Nachbarn im Ossenmoorring, haben wir schließlich erfahren das noch wenige Restgrundstücke im Ossenmoorring frei sind, bzw. auch ohne Baubindung von einem Bauunternehmen verkauft werden. Alle unsere oben genannten Anforderungen wurden von dem Grundstück erfüllt. Wir sind uns einig geworden und haben das Grundstück erworben. Vom Schlafzimmer und Arbeitszimmer haben wir bereits jetzt einen guten Blick auf unser neues Grundstück. Manchmal liegt das Gute doch so nah 😉

Klicke hier für mehr Informationen zum Ossenmooring, dem Konzept und den Problemen mit der Umsetzung.

Mittlerweile ist das Solardorf Ossenmoorring wirklich ausverkauft…

2 Gedanken zu „Wie alles begann“

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