Es geht los! Erdarbeiten als Vorbereitung für die Bodenplatte

Endlich gibt es sichtbare Ergebnisse vom Bauprojekt! Am Mittwoch wurde die Grobeinmessung vorgenommen und am Donnerstag starteten bereits die Erdbauarbeiten. Der Mutterboden ist abgetragen worden, durch Sand ersetzt und danach verdichtet worden.

Baustrasse

Wir haben uns dafür entschieden direkt die Einfahrt mit einer Kiesschicht vorzubereiten. Die sogenannte „Baustraße“ bietet sowohl dem Kran zum Aufstellen des Hauses einen sicheren Untergrund. Nach dem Aufstellen des Hauses dient die Baustraße aus Mineralstoffen als Untergrund für die gepflasterte Einfahrt. Die Einfahrt (lila Kästen) wird vor dem Haus 5 Meter breit werden. Neben dem Haus hat die Einfahrt 4 Meter breite und zieht sich bis zum Ende des Carports. Somit haben wir genügend Platz um zwei bis drei Fahrzeuge abzustellen.

Zeitrafferaufnahmen

Im Vorfeld der Bauarbeiten stand ziemlich schnell fest, dass wir Zeitrafferaufnahmen von der Erstellung der Bodenplatte und dem Aufstellen des Hauses erstellen wollen. Unsere aktuelle Wohnlage eignet sich dafür perfekt, da wir schräg gegenüber vom Baugrundstück im Obergeschoss wohnen. Vom Schlafzimmerfenster aus hat man einen direkten Blick auf die Baustelle.

Wie erfolgt die Umsetzung?
Wir haben folgende drei Optionen identifiziert:

  1. Erwerb einer speziellen Kamera, die direkt einen Zeitrafferfilm aufnehmen kann
  2. Nutzung einer Videokamera, die den gesamten Zeitraum filmt oder fotografiert. Die Daten können auf dem lokalen Netzwerkspeicher abgelegt werden Im Nachgang kann dann die Geschwindigkeit des Videos erhöht werden oder die Kamera direkt als IP-Kamera mit einem Zeitraffer-Webservice verbunden werden.

Bauanzeige

Bauanzeige genehmigt
Copyright Tim Reckmann pixelio.de

Der Bauantrag für unser Bauvorhaben wurde bereits Anfang Dezember gestellt. Die erste Planung des Hauses war leider mit über neun Metern Höhe zu hoch und gemäß des Bebauungsplans nicht genehmigungsfähig. Dies haben wir zum Glück bemerkt bevor der Antrag gestellt wurde. Die Dachneigung wurde angepasst und dann wurde der Antrag eingereicht. Leider ist der erste Antrag auf dem Postweg verschwunden. Der Zweite Versuch wurde kurz vor Weihnachten vorgenommen. Hierbei bin ich persönlich im Bauamt vorstellig geworden. Die erste Überprüfung des Bauantrages hat leider noch Nachbesserungsbedarf erkennen lassen:

  • Fehlende Unterschriften vom Architekten
  • Lageplan vom Katasteramt fehlte

Fußbodensteckdosen

Im Wohn- und Essbereich haben wir uns entscheiden drei Fußbodensteckdosen zu verbauen. Eine wird dem freistehenden Fernseher als Quelle von Strom, Netzwerk, TV- und HDMI-Anschluss dienen. Die anderen sind nur mit jeweils zwei Schuko-Steckern ausgestattet und werden unter dem Esstisch und an der Couch montiert. Somit hoffen wir am Sofa weniger Kabelsalat durch Ladegeräte zu haben.

Kein Durchkommen – Stromkasten in der Einfahrt

In der Kaufphase des Grundstückes haben wir immer wieder bemängelt, dass ein Stromkasten mittig vor der geplanten Einfahrt steht. In einem Vorort-Termin am 29.12 zusammen mit dem Erschließer und der Baufirma von der wir das Grundstück erworben haben, hatten wir schnell ein gemeinsames Verständnis für das Problem. Der Stromkasten sollte ohne Kosten für die Bauherren so versetzt werden, dass eine mindestens 3 Meter breite Einfahrt entsteht. Unser Wunsch ist eine 4,5 Meter breite Einfahrt damit wir 2 Autos nebeneinander Abstellen können.

Fußboden für Wohnräume

Die Entscheidung für einen Fußboden ist am Wochenende gefallen. Wir haben uns für einen Designboden mit Holzstruktur Typ „Eiche Royal weiß gekälkt“ von Parador entschieden. Insbesondere im Zusammenspiel mit unseren Küchenfronten und den geölten Eichenmöbel (zweites Foto im Hintergrund), ist der Boden sehr stimmig. Wir werden den Fußboden in allen Räumen außer den Bädern und dem HWR verlegen lassen.

Unsere Küche und der Weg dahin

Achtung – das KDO hat eine Insolvenzanmeldung angekündigt. Mehr dazu findet ihr in diesem Blog-Eintrag.

Wir beide Kochen und Backen sehr gerne. Die Auswahl einer Küche mit viel Platz und einer guten Ausstattung liegt uns daher am Herzen.

Unsere Küche haben wir bereits im letzten Jahr ausgesucht. Der Küchenmarkt ist von einem starken Preiskampf dominiert und Rabatte von 60% sind keine Seltenheit – das suggeriert zumindest die Werbung 😉 Wir haben die Herausforderung angenommen und haben folgende Typen von Anbietern am Markt identifiziert:

  • Reine Online-Anbieter
  • Kleinere Küchenstudios
  • Küchenstudiokette mit riesen Ausstellungen
  • Discount-Anbieter von Markenküchen mit wenig Beratung

Neuigkeiten und nächste Schritte

Farbprobe STO 37201
Farbprobe STO 37201

Erkerfarbe

Unser Erker zeigt in Richtung Westen/Garten. Man kann diesen also von der Straße aus seitlich sehen. Wir konnten uns die Farbe bereits in Natura anschauen. In der letzten Woche ist noch eine Farbprobe des Farbtones STO 37201 angekommen. Doch seht selbst…

Was steht in den nächsten zwei Wochen an?

  • Der Bauantrag ist aktuell noch in der Bearbeitung durch das Bauamt und sollte bis Ende Januar genehmigt werden.
  • Abstimmung letzter Details für das Gießen der Bodenplatte mit dem Architekten
  • Plantermin für das Gießen der Bodenplatte in der KW7 (Ausweichtermin bei Winterwetter am ursprünglichen Termin: KW9)

Haustyp Stadtvilla

Nachdem das Blog bereits den Weg zum Grundstückskauf, die Bemusterung und diverse Smart Home-Themen thematisiert hat, ist von einigen Lesern die berechtigte Frage nach dem Haustyp und der Optik aufgekommen.

Copyright birgitH  / pixelio.de
Copyright birgitH / pixelio.de

Suckfüll bietet auf der Website vielfältige Hausideen an. Das „Fertighaus“ von Suckfüll wird individuell nach den Wünschen des Bauherren gezeichnet und gebaut. Nach etwa 80-100 selbst gezeichneten Grundrissen, waren wir uns sicher den idealen Grundriss entwickelt zu haben. Die kostenlose Planungssoftware Sweet Home 3d hat uns dabei einen guten Dienst erwiesen und läuft unter Mac OS, Linux und Windows.

Rauchmelder – Pflicht oder Kür?

Copyright: Rainer Sturm  / pixelio.de
Copyright: Rainer Sturm / pixelio.de

Die Ausstattung von Neubauten mit Brandmeldern ist in Schleswig-Holstein seit 2005 Pflicht und zudem auch gemäß unseres Darlehensvertrags gefordert. Folgende Optionen bietet der Markt:

  1. Einfache autarke Brandmelder (5-15 Euro pro Stück)
  2. Vernetzte Brandmelder (Funk oder Kabel). Sobald ein Rauchmelder auslöst, wird der Alarm auf alle weiteren Rauchmelder im Netz übertragen (20-40 Euro pro Stück)
  3. Smarte Rauchmelder: Die Raumelder können über Funk oder Kabel ihren Alarm-Status an die Smart Home Zentrale übermitteln und lösen zudem einen lokalen Alarm aus (40-100 Euro pro Stück). Das Smart Home kann im Rahmen des Alarms entsprechend reagieren und das Licht in allen Räumen anschalten sowie die Jalousien in allen Räumen hochfahren, um die Fluchtwege frei zu machen.
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