Erfahrungsbericht: Würden wir wieder mit Suckfüll bauen?

Wir wurden sowohl privat im Freundeskreis, als auch über dieses Blog häufig gefragt, ob wir wieder mit Suckfüll bauen würden. Für alle die keine langen Texte lesen wollen hier die Kurzform: „JA!“

Bei der Recherche für die Bauanbieterauswahl sind wir über viele Horrorgeschichte im Zusammenhang mit dem Thema Hausbau gestoßen. Neben Baumängeln wurden auch massiv gestiegene Baukosten als Probleme ausgewiesen. Dies macht natürlich hellhörig und aufmerksam. Daher starten wir im Erfahrungsbericht direkt mit den „Baumängeln“.

UPDATE: Küchen Design Outlet Hamburg GmbH meldet Insolvenz an

Am Freitag wurde das Insolvenzverfahren gegen das Küchen Design Outlet Hamburg offiziell eröffnet. Für die Mutter KFO Handelsgesellschaft findet sich kein Eintrag. Mittlerweile ist auch der Antrag für die KFO-Geschäftsführung GmbH gestellt worden:

Küchen Design Outlet Hamburg GmbH Insolvenz
Küchen Design Outlet Hamburg GmbH Insolvenz

Bildschirmfoto 2015-11-11 um 08.40.11

 

 

 

 

Insolvenzantrag des Küchen Design Outlet Hamburg?

Unsere Küche haben wir beim Küchen Design Outlet Hamburg erworben. Die Küche steht mittlerweile und wurde bereits zwei mal nachgebessert. Es fehlen immer noch ein paar Fronten und unser bestellter Ofen.

Leider haben wir am 30.10.15 eine Email vom Geschäftsführer der Küchen Design Outlet Hamburg GmbH erhalten, dass die Muttergesellschaft KFO Handelsgesellschaft mbH & Co. KG Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahren stellen musste. Nach einer Rücksprache mit dem Amtsgericht werden alle Insolvenzen, sobald diese Entschieden wurden unter https://www.insolvenzbekanntmachungen.de/cgi-bin/bl_suche.pl veröffentlicht. Bislang (Stand 5.11) ist noch kein Eintrag des KDO HH oder der KFO aus Lübeck dort auffindbar.

Innen geht die Arbeit weiter…

Wir haben die Hausabnahme erfolgreich hinter uns gebracht. Die offenen Punkte wurden von Suckfüll aufgenommen und werden in den nächsten Wochen erledigt. Aktuell gehen wir davon aus, dass alle entdeckten Mängel zu unserer Zufriedenheit beseitigt werden.
Nach dem Einzug haben wir jetzt langsam die Zeit gefunden uns um etwas Innenraumgestaltung und Wohnlichkeit zu kümmern.

Holzhaus – Holzterrasse

Um den Sommer draußen verbringen zu können, wollten wir schnellstmöglich eine Terrasse realisieren. Nachdem wir uns einen Marktüberblick verschafft haben, boten sich folgende Optionen an:

  • Gepflasterte Terrasse
  • Keramik-Platten
  • WPC (Wood-Plastic-Composite)
  • Echtholz-Terrasse

Unsere Anforderungen:

  • Barfusstauglich
  • Langlebig (mindestens 25 Jahre)
  • Pflegeleicht
  • Passendes Design zum Haus

Internet und TV

Ursprünglich haben wir einen WilhelmTel-Anschluss mit Internet und TV für unser Haus vorgesehen. WilhelmTel ist ein lokaler Versorger der über die Stadtwerke Internet (in unserem Baugebiet über Glasfaser) anbietet. Die Glasfaser liegt bereits im Haus und den Antrag für den Hausanschluss haben wir bereits über 2 Monate vor dem Einzug gestellt. Leider ist die Kommunikation mit Wilhelmtel extrem schlecht. Seit 6 Wochen kann man uns an der ServiceHotline nicht sagen wann ein Subunternehmer den Hausanschluss setzen wird. Der Auftrag liegt seit über einem Monat beim Subunternehmer, der nicht auf Rückfragen reagiert. Wir sollten doch einfach auf einen Anruf vom Subunternehmer zwecks Terminvereinbarung warten. Unseren bestehenden Anschluss aus der Mietwohnung wollten wir ursprünglich einfach umziehen. Jetzt müssen wir voraussichtlich Zahlen obwohl wir im neuen Haus keinen Anschluss nutzen können. Bei Wilhelmtel sind TV und Internet immer kombiniert. Der TV-Anschluss kostet 11 Euro pro Monat und muss abgenommen werden. Ohne Hausanschluss gibt es jedoch auch kein Fernsehbild. Zum Glück habe ich eine Satellitenschüssel montiert, die wir schleunigst in Betrieb genommen haben.
Da aktuell die Telekom zusätzlich unser Baugebiet erschließt, überlegen wir derzeit direkt zur Konkurrenz zu wechseln. Hier gibt es keine Bindung an einen TV-Anschluss und deutlich preiswertete Angebote. Ein Anschluss ist problemlos möglich, da wir bereits ein Leerrohr unter der Einfahrt liegen haben.

KW 27 Fussboden verlegen

 

Wir haben uns im Haus für Fliesen in den Bädern und im HWR entschieden. Alle weiteren Räume sind mit einem Vinyl-Boden ausgestattet. Diesen Boden haben wir schwimmend in Eigenleistung verlegt. Als Verlegemuster haben wir uns für eine Schlossdielenoptik entschieden, die sehr gut zu den 2,20 langen Dielen passt.

Die Verlegung an sich war relativ problemlos möglich. Dennoch hat sich wieder einmal gezeigt, dass die ordentliche Detailarbeit in Nischen und an den Fenstern sehr zeitintensiv ist. Zudem haben sich die Ausrichtung und der Einbau unserer 9 Fußbodenspots im Wohnzimmer als ziemlich zeitintensiv herausgestellt. Das Ergebnis überzeugt uns jedoch sehr! Mein Schwiegervater hat hier ganze Arbeit geleistet .-) Vielen Dank dafür.

KW 28 – Pflastern der Einfahrt

Vor unserem Einzug in unser neues Domizil wollten wir unbedingt eine gepflasterte Einfahrt haben. Schon alleine aus dem Grund, um nicht durch den Sand unter den Schuhen den neuen Boden zu zerkratzen. Wenn man die Möbel ins Haus trägt und schwere Sachen in der Hand hält, kann man ja nun auch nicht erwarten, dass man sich dann noch die Schuhe vor dem Betreten des Hauses auszieht. Es wurde eine knappe Sache, aber letztendlich haben wir es geschafft. Wir haben das Pflastern der Einfahrt nicht selber gemacht, sondern Fremdvergeben. D

KW27 – Treppeneinbau

Wir haben uns für eine Bolzentreppe in Eiche geölt entschieden. Während der Planung war ebenso kurzzeitig eine Faltwerktreppe im Gespräch, da sie sehr modern und „wie aus einem Guss“ aussieht. Leider ist die Treppenform relativ teuer und nimmt zudem noch wesentlich mehr Platz in Anspruch. Aus diesen Gründen haben wir uns schließlich für eine normale Treppe entschieden. Des Weiteren konnten wir uns zwischen einer lackierten und einer geölten Treppe entscheiden. Bei einer lackierten Treppe sind die Treppenstufen weniger anfällig für feine Kratzer, vor groben Kratzer ist die Treppe nicht geschützt. Geölte Treppenstufen bekommen mit der Zeit feine Kratzer, sodass die Oberfläche etwas angeraut erscheint, vor groben Kratzern ist die geölte Treppe jedoch auch nicht geschützt. Für uns war es trotzdem eine relativ leichte Entscheidung, da wir in unserem Haus an einigen Stellen, wie z.B. beim Esstisch, ebenso eine geölte Eichenplatte haben. Ein enormer Pluspunkt der geölten Treppe ist, dass man die Stufen in Eigenleistung abschleifen, sowie nachölen kann, feine, wie auch grobe Kratzer können somit mit einem Anschliff beseitigt werden. Ebenso ist es völlig ausreichend nur die Trittstufen zu behandeln und die Stufenverkleidung so zu belassen, da sie auch weniger beansprucht werden. Bei einer lackierten Treppe hingegen könnten wir die Kratzer nicht selber entfernen, sondern müssten einen Tischler damit beauftragen. Zudem müsste die Treppe nach der Behandlung neu lackiert werden, wodurch die Kratzerbeseitigung aufwändiger wird. Es war vorgesehen in Eigenleistung eine Stufenbeleuchtung in der Wand zu integrieren. Da wir eine ausreichend starke Deckenbeleuchtung im Flur besitzen, werden wir die Stufenbeleuchtung erstmal hinten anstellen und uns nochmal genau überlegen, ob wir eventuell darauf verzichten.